Schlagwort: Pop

Eno/Hyde „High Life“

Nervöse Rhythmen treffen auf beinahe endlose Wiederholung von Akkorden und Samples. Dazu verhallter Gesang von Eno, Hyde und einer Background-Sängerin. Nichts für gemütliche Stunden, sondern eher anstrengend. Kein Meisterwerk der beiden.

Eno & Hyde „Someday World“

Eno und Hyde veröffentlichen mit „Someday World“ ein überraschend eingängiges, entspanntes Popalbum mit einem dichten Rhythmusgeflecht – Songs statt Soundlandschaften.

Boy George „This Is What I Do“

Boy George "This Is What I Do"

Das „Karma Chameleon“ mit ungewohnt selbstkritischen Texten und gewohnt entspannten Tönen. Gerade so „Eighties“, dass die alten Fans nicht verprellt werden und so aktuell, dass neue Hörer nicht vor lauter „Retro“ nach zwei Songs abstellen. Gut gemachter weißer Soul und Reggae.

Various „Ayku: Songs of Gastarbeiter Vol. 1“

Compilation des „Trikont“-Labels mit Songs türkischstämmiger Musiker von den frühen Siebzigern bis zu den Neunzigern. Von Agit-Pop über Anadolu-Pop zu World und Disco-Folk. Mal kämpferisch, mal „exotisch“, mal tanzbar.

Thea Hjelmeland „Oh, the Third..“

Leicht angeschrägtes Debüt einer jungen norwegischen Sängerin und Multi-Instrumentalistin. Von Kate Bush-Einflüssen über Chanson hin zu Björk-artigen Klängen.

Trombone Shorty „Say That To Say This“

Trombone Shorty "Say That To Say This"

*Enttäuschende Fortsetzung* Der Erstling (zumindest mit internationalem Vertrieb) „“ (2010) ließ aufhorchen. Das zweite Werk „[For True](http://schallplattenmann.de/a119711-Schoene-Aussichten.htm)“ (2011) war gleichermaßen interessant und energiegeladen – noch wichtiger: Es hielt das Niveau! Jetzt erschien – nach der Logik von Plattenfirmen wohl mit…

Ane Brun „Rarities“

Ane Brun "Rarities"

Ane Bruns zweite Sammlung mit Coversongs und unveröffentlichtem Material zum zehnjährigen Jubiläum in diesem Jahr. Trotz mancher „Ausrutscher“ in niedliche oder seichte Gefilde ein guter Griff, denn Ane Brun hat eine tolle Stimme und verleiht manchen bekannten Songs eine bestechende Qualität.