Schlagwort: Rock

Small Time Giants „Stethoscope“

Vier Jungs aus Grönland, die mit ihrem Debut den weiten musikalischen Raum des Indie-Gitarren-Pop betreten und erste eigene Schritte darin wagen. Gefällt gut und setzt stellenweise Akzente jenseits des Bekannten.

Doran, Stucky, Studer, Tacuma „Call me Helium“

Wenn ergraute Rockjazzer auf Hendrix-Klassiker treffen, bleibt ungewiss, wer älter aussieht, das Original oder die teilweise krampfhaft ironisch-verkopft daherkommende Interpretation. Das Quartett bietet einen Parforceritt für Gitarrenfans, streckenweise aber auch die Verkleinerung von Hendrix aufs Brettl-Format. Selten aber kommt das Quartett ins Fliessen und Rollen.

Rosetta „Quintessential Ephemera“

Wie der Satellit gleichen Namens ist die US-Band auf der Suche. Hier jedoch nach neuen Klangwelten jenseits eingefahrener Genre-Zuschreibungen. Manchmal etwas anstrengend, oft stilistisch vielfältig. Kann Indie- und Wacken-Fans gleichermaßen überraschen.

Bros. Landreth „Let it Lie“

Americana oder doch eher Canadiana? Egal. Überwiegend gut gemachter Rock, der unüberhörbar von großen US-Amerikanischen Vorbildern geprägt ist.

Klone „Here Comes The Sun“

Gut gespielter, einfallsreicher, melodischer Rock aus Frankreich mit Anklängen an Metal und Progessive. Manchmal hymnisch und teilweise treibend. Für Freunde härterer Gitarrenklänge mit einem Sinn für Melodien.

Archive „Restriction“

Teilweise überzeugende, teils langweilige Fusion aus New Wave, Trip-Hop, Electronic, Pop und Noise mit Anklängen an aktuelle Trends.

Eno/Hyde „High Life“

Nervöse Rhythmen treffen auf beinahe endlose Wiederholung von Akkorden und Samples. Dazu verhallter Gesang von Eno, Hyde und einer Background-Sängerin. Nichts für gemütliche Stunden, sondern eher anstrengend. Kein Meisterwerk der beiden.

Dirtmusic „Lion City“

Dirtmusic "Lion City"

Zweiter Teil der im malischen Bamako 2012 entstandenen Aufnahmen der zum Duo geschrumpften Band Dirtmusic und afrikanischen Musikern. Gelungene Mixtur aus Rock, Singer-Songwriter-Poesie, Electronica und „Wüstenblues“.

The Men „Tomorrow’s Hits“

Geläuterte Noise-Rocker und Punks auf den Spuren des Übervaters Tom Petty und anderer Helden des amerikanischen Songsbooks. Eingängig, melodisch, nostalgisch und unterhaltsam. Vielleicht wirklich der eine oder andere Hit von morgen dabei.