Schlagwort: Singer/Songwriter

Bryan Ferry „Avonmore“

Nach seinen augenzwinkernden Ausflügen mit Roxy-Music-Klassikern in die Roaring Twenties git es diesmal wieder solide Kost vom Altmeister. Er bietet nichts Neues, nichts Überraschendes und nichts Innovatives – also genau das Richtige für Rock-Fans jenseits der Fünfziger.

Lily and Madeleine „Fumes“

Netter Folk-Pop ohne allzu viel Tiefgang. Toller Harmoniegesang. Paßt gut zur Tasse Tee an Herbstnachmittagen. Kein „Teenagewasteland“, sondern gepflegte Melancholie mit ein bißchen Eifer, ohne Zorn.

Yellow Teeth „Night Birds“

Folk Songs and Hard Working Blues. Americana aus dem Wallis von einem jungen Typen, der aussieht, als habe er den John-Fogerty-Lookalike-Wettbewerb gewonnen. Einfach und gut oder einfach gut. Anhören und ins Träumen kommen.

Fink (UK) „Hard Believer“

Elektronisch aufgepeppter Blues mit schleppendem Gesang. Dancefloor und Triphop-Nachlass treffen auf den unsterblichen Folkblues. Stellenweise beliebig, mitunter reizvoll, aber es fehlen mehr überzeugende Songs.

Aidan Knight „Small Reveal“

Aidan Knight "Small Reveal"

Nur teilweise gelungene Mischung aus Singer-Songwriter-Musik, Indie-Pop und überarrangierten Klangwelten. Ein bisschen weniger wäre mehr gewesen.

Guz „Der beste Freund des Menschen“

Von Pyöngyang nach Hassloch – Guz amalgamiert die Gegensätze. Doch egal, welchen Stil der Schaffhauser Liedermacher zitiert, es bleibt immer Guz.

Thea Hjelmeland „Oh, the Third..“

Leicht angeschrägtes Debüt einer jungen norwegischen Sängerin und Multi-Instrumentalistin. Von Kate Bush-Einflüssen über Chanson hin zu Björk-artigen Klängen.

Ane Brun „Rarities“

Ane Brun "Rarities"

Ane Bruns zweite Sammlung mit Coversongs und unveröffentlichtem Material zum zehnjährigen Jubiläum in diesem Jahr. Trotz mancher „Ausrutscher“ in niedliche oder seichte Gefilde ein guter Griff, denn Ane Brun hat eine tolle Stimme und verleiht manchen bekannten Songs eine bestechende Qualität.