Kategorie: Neu erschienen

Nigel Kennedy „Kennedy Meets Gershwin“

Jazz ist dem Geiger Nigel Kennedy, der auf diesem Album auch Viola, Klavier, Hammond-Orgel und Cembalo spielt, schon seit vielen Jahren vertraut. Auch diese Anverwandlung gereicht ihm zu Ehren.

Yonatan Gat „Universalists“

In seiner Heimat Israel war er zu wild. Daher zog Yonathan Gat nach New York. Dort passt er mit seiner an Noise und No Wave erinnernden Musik gut hin.

Barcelona Gipsy Balkan Orchestra „Avo Kanto“

Schwermütige Melodien und tanzbare Rhythmen zwischen Gipsy, Balkan und Klezmer: das spanische Septett mit internationaler Zusammensetzung arrangiert überlieferte Lieder ruhig, zurückhaltend und doch lebendig.

Naked in English Class „Selfing“

Cover, Cover, Cover, come back to me: der dritte Streich von Olifr M.Guz und Taranja Wu. Das Duo interpretiert eine Auswahl an gut und weniger gut bekannten Stücken der jüngeren Populärmusik – unbekümmert und roh.

Mehmet Polat Trio „Ask your heart“

Der helle Klang der Kora ist der Boden, auf dem sich die warmen und weichen Töne von Oud und Ney entfalten können. Die Kompositionen des in den Niederlanden lebenden türkischen Oud-Spielers Mehmet Polat sind von wohltuend kontemplativer Gleichförmigkeit. Dass der Bandleader erstmals bei zwei Stücken singt, ist eine willkommene Bereicherung.

International Music „Die besten Jahre“

Die Songs des Trios spiegeln die Geschichte der Rockmusik der letzten Jahrzehnte, ohne dass sie unangenehm nach gestern klingen. Das macht International Music zu einer Band für Nostalgiker mit einer Liebe zur Moderne.

Franui „Ständchen der Dinge“

Die Osttiroler Gruppe Franui zählt fast schon zur alten Garde der Musiker, die Klassik, Volksmusik und Jazz verbinden. Zum 25-jährigen Bandjubiläum haben sie nicht nur Stücke aus ihren zahlreichen Alben ausgesucht, sondern auch einige neu eingespielt, die sie bislang nur bei Konzerten präsentiert haben.

Imarhan „Temet“

Schöne, sanft-rockige Spielart des Tuareg-Blues Sie schießen nicht gerade wie die Pilze aus dem Boden, aber seit zu Beginn des Jahrtausends der Tuareg-Blues durch die medienwirksame Aura von Tinariwen als Freiheitskämpfer geschickt vermarktet wurde, ist die Zahl der Protagonisten stetig…

Malia „Ripples“

Malia hat die Songs ihres 2004 erschienenen, missglückten Albums „Echoes Of Dreams“ entschlackt. Die einfühlsam-reduzierten Arrangements bringen ihre Stimme nun viel besser zur Geltung – und beides zusammen macht die durchweg getragenen Songs großartig.

Hannes Wader „Macht’s gut“

Einer der großen – und großartigen – deutschen Liedermacher tritt zurück, zumindest von der Bühne. Sein letztes Konzert gibt es auf CD. Er hätte viel mehr als die 17 ausgewählten Stücke spielen können. Aber wer möchte schon einem 75-jährigen einen fünfstündigen Auftritt zumuten?