Schlagwort: Blues

Samba Touré „Wande“

Schlechte Lage, gute Musik: Den malischen Gitarristen und Sänger bekümmern die desolate Situation seines Landes und das Chaos in der Welt. Das hinterlässt deutliche Spuren in seiner Musik. Doch auch wenn er sich melancholisch zeigt – die Hoffnung hat Samba Touré nicht verlassen. Und die Musik ist ohnehin auf seiner Seite.

Reverend Beat-Man „Blues Trash“

Ob als One-Man-Show, Monsters-Mitstreiter oder Label-Chef: Die höheren Weihen der Underground-Trash-Kaste hat Beat Zeller alias Reverend Beat-Man schon längst. Jetzt hat er sich mit ‚edleren‘ Musikern zusammengetan. Das klingt gut wie immer – aber auch nicht besser.

Stephanie Nilles „Murder Ballads“

Schauerliche Moritaten von Mördern, Waffennarren, eifersüchtigen Liebhabern und deren Opfern. Eigene Songs mit aktuellen Reverenzen und Cover-Versionen zum Thema von Jelly Roll Morton oder Blind Willy McTell. Das alles würzt Stephanie Nilles mit einer starken Prise schwarzen Humors.

Bros. Landreth „Let it Lie“

Americana oder doch eher Canadiana? Egal. Überwiegend gut gemachter Rock, der unüberhörbar von großen US-Amerikanischen Vorbildern geprägt ist.

Yellow Teeth „Night Birds“

Folk Songs and Hard Working Blues. Americana aus dem Wallis von einem jungen Typen, der aussieht, als habe er den John-Fogerty-Lookalike-Wettbewerb gewonnen. Einfach und gut oder einfach gut. Anhören und ins Träumen kommen.

Fink (UK) „Hard Believer“

Elektronisch aufgepeppter Blues mit schleppendem Gesang. Dancefloor und Triphop-Nachlass treffen auf den unsterblichen Folkblues. Stellenweise beliebig, mitunter reizvoll, aber es fehlen mehr überzeugende Songs.

Hazmat Modine „Live“

Hazmat Modine sind eine zeitgenössische Variante des kulturellen amerikanischen ‚melting pot‘ der verschiedenen Musikstile und bieten ein faszinierendes Gebräu aus Blues, Jazz, Klezmer, Balkanbläsern und Rockmusik.