Schlagwort: Blues

Stephanie Nilles „Murder Ballads“

Schauerliche Moritaten von Mördern, Waffennarren, eifersüchtigen Liebhabern und deren Opfern. Eigene Songs mit aktuellen Reverenzen und Cover-Versionen zum Thema von Jelly Roll Morton oder Blind Willy McTell. Das alles würzt Stephanie Nilles mit einer starken Prise schwarzen Humors.

Bros. Landreth „Let it Lie“

Americana oder doch eher Canadiana? Egal. Überwiegend gut gemachter Rock, der unüberhörbar von großen US-Amerikanischen Vorbildern geprägt ist.

Yellow Teeth „Night Birds“

Folk Songs and Hard Working Blues. Americana aus dem Wallis von einem jungen Typen, der aussieht, als habe er den John-Fogerty-Lookalike-Wettbewerb gewonnen. Einfach und gut oder einfach gut. Anhören und ins Träumen kommen.

Fink (UK) „Hard Believer“

Elektronisch aufgepeppter Blues mit schleppendem Gesang. Dancefloor und Triphop-Nachlass treffen auf den unsterblichen Folkblues. Stellenweise beliebig, mitunter reizvoll, aber es fehlen mehr überzeugende Songs.

Hazmat Modine „Live“

Hazmat Modine sind eine zeitgenössische Variante des kulturellen amerikanischen ‚melting pot‘ der verschiedenen Musikstile und bieten ein faszinierendes Gebräu aus Blues, Jazz, Klezmer, Balkanbläsern und Rockmusik.

Rebekka Bakken „Little Drop Of Poison“

Rebekka Bakken "Little Drop of Poison"

Eines der besten Cover-Alben der letzten Jahre: Rebekka Bakken und der hr-Bigband ist es gelungen, den Charakter der Songs nicht zu verändern und dennoch nicht schnöde 1:1 zu kopieren, sondern die Nummern kongenial neu zu erschaffen.

Dirtmusic „Lion City“

Dirtmusic "Lion City"

Zweiter Teil der im malischen Bamako 2012 entstandenen Aufnahmen der zum Duo geschrumpften Band Dirtmusic und afrikanischen Musikern. Gelungene Mixtur aus Rock, Singer-Songwriter-Poesie, Electronica und „Wüstenblues“.