Schlagwort: Soul

Nick Waterhouse „Never Twice“

Hier spielt der Fan: vergnügliche, allerdings wenig originelle Hommage an den R’n’B, den Doo-Woop der Fünfziger, den Clubjazz und Soul der Sechziger. Toll und mit viel Spass an der Sache mit Hand und Herz hergestellte Musik, der allerdings ein wenig die kreative Neuinterpretation fehlt.

Aaron Neville „Apache“

Solides Alterswerk des 75-jährigen Ausnahme-Sängers Aaron Neville. Er reizt in Zusammenarbeit mit versierten Profis sein ganzes musikalisches Spektrum zwischen samtigen Soul-Balladen, Funk, R’n’B aus und verleiht auch schwächeren Titeln durch seine tolle Stimme und eigene Texte, die er engagiert vorträgt, Glanz. 56 Jahre im Dienste des amerikanischen Show-Biz und „still going strong“. Wer kann das sonst von sich behaupten. Guter Mann, gutes Album

Femme Schmidt „Raw“

Überproduzierter Girlpop aus ‚good old Germany‘. Femme Schmidt hat eine gute Stimme, die jedoch untergeht, weil sie zu sehr nach dem internationalen Erfolg schielt.

Jack Savoretti „Written in Scars“

Klang Savoretti am Anfang seiner Karriere noch ein wenig wie eine Art Quersumme des romantischen Troubadours, so wirken Stimme und Kompositionen nunmehr erwachsener, eigenständiger, erdverbundener.

Jonathan Jeremiah „Oh Desire“

Bisweilen sehr nach den sechziger und frühen Siebzigern klingendes Album, das aber dennoch zu fesseln vermag. Gute Stimme, gute Band, guter Sound, aber nicht jeder Song bleibt im Gedächtnis haften.

Boy George „This Is What I Do“

Boy George "This Is What I Do"

Das „Karma Chameleon“ mit ungewohnt selbstkritischen Texten und gewohnt entspannten Tönen. Gerade so „Eighties“, dass die alten Fans nicht verprellt werden und so aktuell, dass neue Hörer nicht vor lauter „Retro“ nach zwei Songs abstellen. Gut gemachter weißer Soul und Reggae.

Trombone Shorty „Say That To Say This“

Trombone Shorty "Say That To Say This"

Enttäuschende Fortsetzung Der Erstling (zumindest mit internationalem Vertrieb) „“ (2010) ließ aufhorchen. Das zweite Werk „For True“ (2011) war gleichermaßen interessant und energiegeladen – noch wichtiger: Es hielt das Niveau! Jetzt erschien – nach der Logik von Plattenfirmen wohl mit…

Charles Bradley „Victim Of Love“

Bradley_Victims

Der Schmerzensmann: Charles Bradley öffnet sein Herz, verströmt ein bisschen Hoffnung und bietet ganz viel leidenschaftlichen Retro-Soul.