Schlagwort: Jazz

Jimi Tenor „Order Of Nothingness“

Sie müssen großen Spaß gehabt haben. Anders sind die neckischen Albernheiten nicht zu erklären, mit denen sich der finnische Electro- und Jazzmusiker und seine beiden Mitstreiter bei ihrer Reise zu Afrobeat und Bee Gees vergnügen.

Nigel Kennedy „Kennedy Meets Gershwin“

Jazz ist dem Geiger Nigel Kennedy, der auf diesem Album auch Viola, Klavier, Hammond-Orgel und Cembalo spielt, schon seit vielen Jahren vertraut. Auch diese Anverwandlung gereicht ihm zu Ehren.

Mehmet Polat Trio „Ask your heart“

Der helle Klang der Kora ist der Boden, auf dem sich die warmen und weichen Töne von Oud und Ney entfalten können. Die Kompositionen des in den Niederlanden lebenden türkischen Oud-Spielers Mehmet Polat sind von wohltuend kontemplativer Gleichförmigkeit. Dass der Bandleader erstmals bei zwei Stücken singt, ist eine willkommene Bereicherung.

Malia „Ripples“

Malia hat die Songs ihres 2004 erschienenen, missglückten Albums „Echoes Of Dreams“ entschlackt. Die einfühlsam-reduzierten Arrangements bringen ihre Stimme nun viel besser zur Geltung – und beides zusammen macht die durchweg getragenen Songs großartig.

Jütz „Hin & Über“

Es gibt viele Gruppen, die traditionelles Liedgut bearbeiten. Jütz kommen nicht aus der Volksmusik und haben vielleicht deswegen einen originellen Blick. Das Trio konzentriert sich auf den Klang und ignoriert politische und soziale Konnotationen.

Erika Stucky „Papito“

Eine neue Grenzüberschreitung der Schweizer Jazzmusikerin mit dem untrüglichen Gespür für besondere Konstellationen – einfühlsam und sanft verstörend.

Sternlumen „Norrebro Nights“

Ein Mann und sein Klavier. Musik, die geeignet ist, dem hektischen Großstadtrhytmus zu entfliehen. Klaviermusik der Romantik, Jazz und neue Töne fügen sich zu einem ganz eigenen Klangkosmos.

Parov Stelar „The Burning Spider“

Gewohnter Stilmix des österreichischen Produzenten Marcus Füreder. Hier ein Blues-Sample, dort Gypsy-Swing oder Karibik-Feeling. Alles unterlegt mit elektronischen Beats und Zutaten aus der Trickkiste des modernen Produzenten. Eine Art Soundtrack für die Happy Shiny People, die gut gelaunt durch wechselnde Kulissen wandeln.

Le Bang Bang „Pure“

Stefanie Boltz und Sven Faller loten die Möglichkeiten ihrer ungewöhnlichen Besetzung aus. Die Reduktion auf Bass und Stimme ist die Grundlage für den Reiz, den ihre Musik ausstrahlt – und damit die Basis für so manche Höhenflüge, zu denen sich das Duo aufschwingt.

Synje Norland „Who Says I Can’t?“

Abwechselungsreiche Reise durch die musikalische Welt der Synje Norland – von betörendem Kammerpop über die deutschen Romantiker und in die Fantasy-Welt bis in Pop-Gefilde.