Schlagwort: Avantgarde

Uwe Schütte (Hrsg.) „Mensch – Maschinen – Musik“

Nach den Museen die Wissenschaft: Ein Sammelband würdigt Kraftwerk in einer recht umfassenden Bestandsaufnahme. Im Vordergrund stehen die Meriten. Aber hat die Band wirklich gar nichts falsch gemacht?

Erika Stucky „Papito“

Eine neue Grenzüberschreitung der Schweizer Jazzmusikerin mit dem untrüglichen Gespür für besondere Konstellationen – einfühlsam und sanft verstörend.

Sternlumen „Norrebro Nights“

Ein Mann und sein Klavier. Musik, die geeignet ist, dem hektischen Großstadtrhytmus zu entfliehen. Klaviermusik der Romantik, Jazz und neue Töne fügen sich zu einem ganz eigenen Klangkosmos.

Diagrams „Dorothy“

Wunderbar entrückte und versponnene akustische Betrachtungen über das Leben, die Jahreszeiten und die Wissenschaft. Nachdenkliche Texte und Musik mit Folk als Basis und unaufdringlichen elektronischen Effekten. Dazu sparsame orchestrale Arrangements und Unterstützung etlicher Musiker.

Teho Teardo & Blixa Bargeld „Nerissimo“

Aus der Klassik entlehnte Instrumentierung, literarische Anspielungen – Blixa Bargeld und Teho Teardo haben ein finsteres Album geschaffen.

CTM „Suite For A Young Girl“

Kurztrip in musikalische Wege jenseits des Bekannten. Mal spannend, mal (über-)ambitioniert. Anklänge an Progressive-, Jazz- oder Postrock wirken wie Wegweiser im unbekannten Terrain. Wohin genau die Reise geht, bleibt jedoch bis zum Schluss des Mini-Albums ungewiss.

Lymland „Rymdar“

Zwischen Bullerbü und Babylon. Instrumentale Klänge von schwedischen Hipstern, die ohne Dünkel, dafür aber mit eingängigen Melodien auf eine sanfte Reise durchs bunte Universum der Band führen.

Hauschka „Abandoned City“

Hauschkas Ziel, verlassene Städte mit den Mitteln der Musik zu beschreiben, darf man wohl als verfehlt betrachten. Sein Album deswegen abzuschreiben, wäre jedoch falsch.