Autor: Klaus Wenzel

Jonathan Jeremiah „Oh Desire“

Bisweilen sehr nach den sechziger und frühen Siebzigern klingendes Album, das aber dennoch zu fesseln vermag. Gute Stimme, gute Band, guter Sound, aber nicht jeder Song bleibt im Gedächtnis haften.

Sufjan Stevens „Carrie & Lowell“

Betörend, stellenweise berührend und autobiographisch ist Sufjan Stevens‘ neues Werk. Musikalisch variiert „Carrie & Lowell“ zwischen Folk, Harmoniegesang und Arrangements, die eine Art abgespeckte Variante von Phil Spectors ‚Wall of Sound‘ darstellen sowie Anklängen an Ambient- oder Electro-Sounds.

Erfolg „“Erfolg““

Ironische Moritaten und Miniaturen über Berliner Szene-Existenzen und Menschen, die im Fernsehen wohnen sowie Lieder über dies und das unter Zuhilfenahme eines Damenchores.

Martin Stephenson und John Steel, 19. März 2015, Music Star, Norderstedt

Was für ein Abend voller Anekdoten, Erzählungen, launiger Geschichten – und vor allem voller guter Musik! Martin Stephenson und sein Mitstreiter aus alten Tagen, John Steel, zaubern an einem kalten Donnerstagabend im März bereits mit dem ersten Song Rhythmus in…

Steve Wynn, 5.3.2015, Music Star, Norderstedt

Was könnte einen Hamburger dazu veranlassen, an einem Donnerstagabend in die graue Nachbarstadt Norderstedt zu fahren? Natürlich ein Gastspiel von Steve Wynn, Kopf und Komponist von Dream Syndicate, die in den Achtzigern ein paar superbe Alben ablieferten, ohne jemals den…

Lymland „Rymdar“

Zwischen Bullerbü und Babylon. Instrumentale Klänge von schwedischen Hipstern, die ohne Dünkel, dafür aber mit eingängigen Melodien auf eine sanfte Reise durchs bunte Universum der Band führen.

Archive „Restriction“

Teilweise überzeugende, teils langweilige Fusion aus New Wave, Trip-Hop, Electronic, Pop und Noise mit Anklängen an aktuelle Trends.

Bryan Ferry „Avonmore“

Nach seinen augenzwinkernden Ausflügen mit Roxy-Music-Klassikern in die Roaring Twenties git es diesmal wieder solide Kost vom Altmeister. Er bietet nichts Neues, nichts Überraschendes und nichts Innovatives – also genau das Richtige für Rock-Fans jenseits der Fünfziger.

Röyksopp „The Inevitable End“

Röyksopp "The Inevitable End"

Röyksopp machen ihren Hörern auf „The Inevitable End“ den Abschied vom Albumformat leicht, denn auf Dauer wirkt ihre Musik dort zunehmend einschläfernd und langweilig.